Erasmus+ Projektstart der Helene-Weber-Schule

27. Juli 2022

Am 3. Juli war es endlich soweit. 22 Auszubildende der kaufmännischen Berufsschule der Helene-Weber-Schule Bad Saulgau starteten vom Flughafen München aus ins vierwöchige Erasmus-Praktikum auf. Diese Auslandspraktika sollen die Mobilität der Lehrlinge innerhalb Europas fördern.

Egal ob angehende Büromanagerinnen und Büromanager, Industriekaufleute, oder Groß- und Außenhandelsmanagerinnen und -manager, fast allen Auszubildenden der Ausbildungsberufe an der kaufmännischen Berufsschule der Helene-Weber-Schule steht dieses internationale Angebot offen.

In einem ersten Schritt ist hierzu das Einverständnis der Betriebe erforderlich, später beginnt die anschließende Vorbereitung der Bewerbung für lokale Partner, die die Auszubildenden an einen Praktikumsbetrieb vermitteln und für die Organisation vor Ort zuständig sind. 

Weitere Schritte sind die Erstellung eines Europasslebenslaufs, ein Interview via Skype sowie eine individuelle Zielvereinbarung, die die persönlichen Erwartungen und Ziele für das Auslandspraktikum dokumentiert. 

 Zuerst musste ein einwöchiger Sprachkurs, entweder in Englisch oder in Spanisch, vor Ort absolviert werden, um für den ersten Arbeitstag im Ausland gewappnet zu sein. Dann erfolgte ein Praktikumsbesuch durch das Erasmus-Team der Helene-Weber-Schule, derzeit bestehend aus Sabrina Sontag, Martin Münsch und Michael Ulrich.

Die oberschwäbischen Auszubildenden erfahren aktuell viele neue Eindrücke, Impulse, Erfahrungen und Begegnungen in einem horizonterweiternden Austauschprogramm bei europäischen Partnern. Neun Schülerinnen und Schüler absolvieren gerade ihr vierwöchiges Praktikum in Irlands Hauptstadt Dublin. Zehn Schülerinnen und Schüler leben in der spanischen Metropole Valencia, vier Auszubildende absolvieren ihr Praktikum auf der Mittelmeerinsel Malta. Von der irischen Modelagentur bis zum Delfinpark auf Malta reichen die Praktikumsbetriebe der Azubis und genauso vielfältig sind ihre Eindrücke. 

Leonard Sczeponek  (Auszubildender Groß- und Außenhandelsmanagement), derzeit in Valencia:

„Das Erasmus+ Programm eignet sich perfekt, um über den Tellerrand hinauszuschauen. Täglich trifft man neben Einheimischen neue Leute aus den unterschiedlichsten Ländern (z. B. aus England, Australien, den USA und Neuseeland). Durch den gemeinsamen Sprachunterricht entstehen schnell Verbindungen. Alles in allem ist der Aufenthalt super organisiert und eine großartige Erfahrung.“

Michelle Lange, Sara Koytas, Jana Schulz und Lara Schaut (alle Auszubildende zur Industriekauffrau), derzeit auf Malta:

„Während der vergangenen drei Wochen haben wir so viele positive Erfahrungen gemacht, so viel dazu gelernt und neben den Sprachkenntnissen konnten wir viele neue Eindrücke im Arbeitsalltag sammeln. Wir würden jedem raten, diese Möglichkeit zu nutzen, um selbst zu wachsen und zu lernen.“

Jennifer Kotlyar, Julia Peter, Christina Knoll, Denise Waag, Alina Hotz und Laura Selbherr (angehende Industriekauffrauen), derzeit in Dublin:

„Während unserem Aufenthalt in Irland konnten wir wirklich viele Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Der einwöchige Sprachkurs zu Beginn war eine super Grundlage zum Start für unser darauffolgendes, dreiwöchiges Praktikum. Durch das Arbeiten in den NCBI-Shops hatten wir die Möglichkeit, den direkten Kontakt zu englischsprachigen Kunden aufzubauen. Außerdem erhielten wir einen Einblick in das Arbeitsleben und die Kultur in Irland. In unserer Freizeit haben wir die Möglichkeit genutzt, das wunderschöne Land und seine Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Abschließend können wir sagen, dass der Aufenthalt eine einzigartige Erfahrung für uns war, welche uns auf jeden Fall für immer in Erinnerung bleiben wird.“

BAR

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27. Juli 2022