Erasmus+ wird am Kreisberufsschulzentrum gelebt

19. Oktober 2026

Kompetenzzuwachs und Qualifizierung steigern sich im europäischen Ausland

Der Erasmus+ Tag 2026 im Kreisberufsschulzentrum Bad Saulgau startete mit einer Begrüßung durch den Schulleiter Henning Schmidt-Beyrich. Er stellte den über 100 anwesenden Schülerinnen und Schülern zwei Fragen: „Warum ist Erasmus+ so wertvoll für Sie?“ und „Was bringen Sie aus dem Ausland mit zurück?“ An den Beispielen Budapest, Malta, Valencia und Cork konnten blitzlichtartig die guten Erfahrungen geäußert werden. Herr Schmidt-Beyrich verwies auf die Erasmus-Zertifikate, die ausgegeben wurden:  Wenn die Jugendlichen auf ihren Berufsweg gehen, wecken diese Zertifikate viele Erwartungen bei den zukünftigen Arbeitgebern, sie gehören gedanklich zu den High Potentials, weil sie bereit sind, sich international auszutauschen. Erasmus+ ist eines der großen Aushängeschilder des Kreisberufsschulzentrums: „Es lohnt sich, kurzfristig, wenn man es erlebt hat, mittelfristig in möglichen Auslandsemestern oder auch langfristig dort zu arbeiten, wo die Musik spielt, in den Zentren Europas.“

Im Anschluss erfolgte das Vorstellen der Zuständigkeiten und Entsendungen sowie der Ausblick auf die Erasmus+ Aktivitäten in diesem Schuljahr 2026/27. Es stehen vier Länder für Praktika im kaufmännischen (Irland, Spanien, Ungarn, Malta) und zwei Länder für Praktika im pflegerischen Bereich (Spanien und Malta) zur Auswahl. Auch Schweden und Finnland sind Austauschländer für die Schularten WG und AVdual, wodurch insgesamt sechs Länder zur Auswahl stehen. Neu dabei ist nach der Fusion zum Kreisberufsschulzentrums auch das Technische Gymnasium (TG), wofür passende gewerbliche Praktikumsplätze gefunden werden. Die Erasmus+-Koordinatorin Sabrina Sontag erläuterte dies, wie auch den Bewerbungsablauf, die Rahmenbedingungen sowie weitere Formalien. Das Erasmus+ Team des Kreisberufsschulzentrums bietet eine organisierte, begleitete Teilnahme an einem Auslandspraktikum im Rahmen der schulischen Ausbildung mit finanzieller Unterstützung durch Erasmus+ Mittel, also kofinanziert von der Europäischen Union. Je nach Land fällt möglicherweise ein Eigenanteil an, abhängig von den schwankenden Preisen für Flüge und Unterkünfte. ​

Martin Münsch stellte Cork in Irland im Allgemeinen mit landschaftlichen Schönheiten und der Offenheit der Leute vor und erwähnte, dass dort die Praktika eher in kleineren Betrieben stattfinden. Alisha Fröhlich aus der J2 des WGs präsentierte anschließend im offenen Informationsangebot für Interessierte ihre individuellen Erfahrungen.  

Malta wurde von Lisa Egloff-Ley präsentiert, sie ging auf die Pflege-Praktika ein und dass Malta eine Insel voller Geschichte ist, auf der ein Leben wie im Urlaub gelebt werden kann. 

Sabrina Frei stellt Valencia als spanische Stadt an der Küste vor, erwähnte die Praktika im kaufmännischen Bereich und erkläre, dass man mit Englisch und Spanisch hervorragend durchs wunderschöne Stadtleben in Valencia kommt.

Für Budapest, vorgestellt von Herrn Münsch, spricht nicht nur das eher niedrige Preisniveau, auch die große Kultur der Stadt, von der Jannik Arnold und Matteo Heudorfer als weitere Beispiele der Schülerpräsentationen ausführlich berichteten. Alle Teilnehmenden absolvierten ihr Praktikum in großen Hotels. 

Die Exkursion auf den größten deutschen Kriegsgräberfriedhof nach Ysselsteyn findet im Schuljahr 2026/27 gemeinsam mit dem Seminarkus Geschichte des WGs und der Ganztagsbetreuung im AVdual statt. Eine Schulpartnerschaft mit dem RoerCollege in Roermond befindet sich im Aufbau. 

Weitere Schülerinnen und Schüler offenbarten ihre Erlebnisse und Erfahrungen und konnten eindrucksvoll darlegen, dass Kompetenzzuwachs und Qualifizierung sich durch das Erasmus+ Programm bei jedem Auslandsaufenthalt erheblich steigern.

Erasmus+ Lehrerfortbildungen, koordiniert von Simone Krattenmacher-Soto, finden im europäischen Raum statt und dauern eine Woche lang. Sie bieten verschiedenste Einblicke, unterschiedlichste Themen können im Austausch mit europäischen Lehrkräften gelernt werden. Einige Lehrkräfte nahmen im letzten Schuljahr erfolgreich an diesen Fortbildungen teil.

Der Erasmus+ Tag am Kreisberufsschulzentrum 2026, der unter dem Motto „Six days to make Europe seine“ stand, zeigte die große Vielfalt des Angebots, sowohl für die Schüer und Schülerinnen als auch für die Lehrkräfte.

BAR

Sharing is caring!

19. Oktober 2026