AVdual-Absolventinnen und -Absolventen feiern ihre Erfolge
Das Schuljahr beginnt am 1. August eines Jahres. Die Gesamtdauer der Ferien beträgt 75 Werktage. Die auf der Grundschule aufbauenden Schularten tragen die Bezeichnungen „Hauptschule“, „Realschule“ oder „Gymnasium“. So wurde es im sogenannten Hamburger Abkommen in der Fassung vom 14. Oktober 1971 festgehalten – und so ist es bis heute in den Köpfen vieler Menschen verankert. Die beruflichen Schulen hingegen werden häufig lediglich mit beruflicher Ausbildung oder Weiterbildung in Verbindung gebracht.
Dass man am Kreisberufsschulzentrum Bad Saulgau (ehemals Helene-Weber-Schule und Willi-Burth-Schule) jedoch beides erreichen kann – nämlich einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss zu erwerben und zugleich erste Schritte in Richtung einer beruflichen Ausbildung zu gehen –, haben 40 Schülerinnen und Schüler des AVdual bewiesen. Sie dürfen nun stolz ihr Abschlusszeugnis in den Händen halten.
Einen Preis für besondere Leistungen erhält Luis Ben Dreher aus der Klasse 1AVFK mit einem Notendurchschnitt von 1,8. Eine Belobigung erhält Celine Doreen Halemba, ebenfalls aus der Klasse 1AVFK, mit einem Notendurchschnitt von 2,2.

Neben den Absolventinnen und Absolventen der Prüfungen für den Erwerb eines dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschlusses haben 21 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der kooperativen Beschulung der Zweijährigen Berufsfachschule mit AVdual die Versetzung in das zweite Jahr der Zweijährigen Berufsfachschule erreicht. Sie setzen ihre schulische Laufbahn in den Profilen Elektrotechnik, Metalltechnik, Hauswirtschaft und Ernährung sowie Kaufmännische Wirtschaft mit dem Ziel fort, den mittleren Bildungsabschluss zu erwerben. Unter ihnen erhalten Maximilian Kovenski (1,6) und Jona Spehle (1,7) aus der Klasse 1 AVEM jeweils einen Preis für besondere Leistungen. Eine Belobigung erhält Malsor Mavraj aus der Klasse 1AVHW, mit einem Notenschnitt von 2,1.





Wir als Kreisberufsschulzentrum Bad Saulgau gratulieren unseren Schülerinnen und Schülern von ganzem Herzen zu ihrem ganz individuellen Lernfortschritt. Für ihren weiteren Weg – sei es in einer Ausbildung, einer schulischen Weiterbildung oder in einem Freiwilligendienst – wünschen wir ihnen viel Erfolg.
Wir bedanken uns bei den Eltern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie bei den Betrieben, die unseren Schülerinnen und Schülern im Rahmen von Praktika wertvolle Einblicke in die Berufswelt ermöglicht haben. Allen Beteiligten wünschen wir für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg und alles Gute.

Jede Schülerin und jeder Schüler verlässt unsere Schule ein bisschen besser, als sie oder er zu uns gekommen ist. Das kann bedeuten, einen zuvor nicht bestandenen Abschluss doch noch zu erreichen. Es kann aber auch bedeuten, endlich zu wissen, in welche schulische oder berufliche Richtung der eigene Weg führen soll. Manchmal bedeutet es auch, wieder regelmäßig die Schule zu besuchen. Und manchmal besteht der größte Fortschritt darin, zu erkennen, dass der bisherige Weg nicht der richtige war.
Dies gilt nicht nur für unsere Schülerinnen und Schüler, sondern auch für uns als Lehrkräfte und für unsere Schule nach dem ersten Jahr der Fusion. Jeder geht ein bisschen besser, als er gekommen ist.
WAL
3. August 2026
Schule des
Landkreises